Pflegemodell

Da die Realisierung grundlegender Lebensaktivitäten (LA) von maßgeblichem Einfluss auf Leben und Gesundheit des Menschen ist, hat die schottische Pflegetheoretikerin Nancy Roper pflegerische Bedürfnisse mit den Lebensaktivitäten in Bezug gesetzt und in einem Pflegemodell beschrieben. Wohlbefinden und Gesundheit hängen aber auch davon ab, wie Menschen mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können, die sie im Rahmen der Wahrnehmung ihrer Lebensaktivitäten machen.
Auf der Grundlage dieses theoretischen Ansatzes hat die Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel zu den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) ein entsprechendes Pflegemodell entwickelt, indem sie 13 miteinander in Beziehung stehende Bereiche formulierte, die die Aktivitäten und existenziellen Bereiche des Lebens beschreiben.
Um eine ambulante Versorgung im Sinne der ganzheitlichen Betrachtungsweise zu gewährleisten, hat der Pflegedienst Am Waldsee die Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens modifiziert und um zwei AEDL erweitert.
In Anlehnung an das Pflegemodell von Monika Krohwinkel gliedern sich die AEDL - inklusive unsere Erweiterung - in folgende 15 Lebensbereiche:
In der ambulanten Krankenpflege ist die Einbeziehung sozialer Bereiche und psychischer Komponenten besonders wichtig, da es der Pflege-/Betreuungskraft hierdurch ermöglicht wird, im Sinne der ganzheitlichen Pflege Veränderungen von Reaktionen und Verhaltensentwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Fortschritte und positive Erfahrungen sollen wiederum als Ressourcen genutzt werden, da aus ihnen Mut und Zuversicht geschöpft werden kann.
Dabei verweist die Anordnung der einzelnen AEDL nicht auf eine Hierarchie der Bedürfnisse. Vielmehr sind die angeführten Bedürfnisse in einem gleichberechtigten Nebeneinander zu verstehen. Anhand der AEDL ist es möglich, den Bedarf an begleitenden, fördernden und/oder kompensatorischen Hilfen bei den einzelnen Aktivitäten zu ermitteln. Ziel der aktivierenden Pflege ist es, die Selbständigkeit des Klienten zu fördern und ihm ein weitestgehend eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.
Ein grundsätzliches Anliegen, besonders auch bei unaufhaltsamen, krankheitsbedingten Verschlechterungen des Gesundheitszustands, ist für uns die Wahrung der Würde des Menschen sowie die Anerkennung der Wünsche des Klienten.
Auf der Grundlage dieses theoretischen Ansatzes hat die Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel zu den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) ein entsprechendes Pflegemodell entwickelt, indem sie 13 miteinander in Beziehung stehende Bereiche formulierte, die die Aktivitäten und existenziellen Bereiche des Lebens beschreiben.
Um eine ambulante Versorgung im Sinne der ganzheitlichen Betrachtungsweise zu gewährleisten, hat der Pflegedienst Am Waldsee die Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens modifiziert und um zwei AEDL erweitert.
In Anlehnung an das Pflegemodell von Monika Krohwinkel gliedern sich die AEDL - inklusive unsere Erweiterung - in folgende 15 Lebensbereiche:
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Vitale Funktionen
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Sich situativ anpassen können
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Für Sicherheit sorgen können
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Sich bewegen können
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Sich sauber halten und kleiden können
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Essen und trinken können
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Ausscheiden können
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Sich beschäftigen können
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Kommunizieren können
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Ruhen und Schlafen
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Soziale Bereiche des Lebens sichern
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Sich als Mann/Frau fühlen/verhalten
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Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen
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Psychische Situation
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Soziale Situation/häusliches Umfeld
In der ambulanten Krankenpflege ist die Einbeziehung sozialer Bereiche und psychischer Komponenten besonders wichtig, da es der Pflege-/Betreuungskraft hierdurch ermöglicht wird, im Sinne der ganzheitlichen Pflege Veränderungen von Reaktionen und Verhaltensentwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Fortschritte und positive Erfahrungen sollen wiederum als Ressourcen genutzt werden, da aus ihnen Mut und Zuversicht geschöpft werden kann.
Dabei verweist die Anordnung der einzelnen AEDL nicht auf eine Hierarchie der Bedürfnisse. Vielmehr sind die angeführten Bedürfnisse in einem gleichberechtigten Nebeneinander zu verstehen. Anhand der AEDL ist es möglich, den Bedarf an begleitenden, fördernden und/oder kompensatorischen Hilfen bei den einzelnen Aktivitäten zu ermitteln. Ziel der aktivierenden Pflege ist es, die Selbständigkeit des Klienten zu fördern und ihm ein weitestgehend eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.
Ein grundsätzliches Anliegen, besonders auch bei unaufhaltsamen, krankheitsbedingten Verschlechterungen des Gesundheitszustands, ist für uns die Wahrung der Würde des Menschen sowie die Anerkennung der Wünsche des Klienten.
