Grundpflege und Hauswirtschaftliche Versorgung

Anleitung bei der Grundpflege in der HäuslichkeitAusscheidungenErnährungKörperpflegeHauswirtschaftliche Versorgung
Beratung und Kontrolle des Patienten, Angehöriger oder anderer Personen in der Häuslichkeit bei Initialer Unfähigkeit zur Durchführung der Maßnahmen und vorhandenem Lernpotential (z.B. bei den Grundverrichtungen des täglichen Lebens, wie Lagern, Körperpflege).
BemerkungDer Patient, sein Angehöriger oder eine andere Person wird
- in der Durchführung einer Maßnahme angeleitet bzw. unterstützt und
- im Hinblick auf das Beherrschen einer Maßnahme kontrolliert,
- Ausscheidungen, Hilfe bei, Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum und auch Mageninhalt, z.B.:
- Verwendung von Inkontinenzprodukten (z.B. Vorlagen, Condomurinal)
- Reinigung des Harnröhrenkatheters (Reinigung des Katheters und der Harnröhrenöffnung, ggf. Abstöpseln in zeitlich festgelegten Intervallen)
- Wechsel des Katheterbeutels
- Reinigung und Versorgung des Urostoma
- Reinigung und Versorgung des Anus-praeter
- Kontinenztraining, Toilettentraining (Aufsuchen der Toilette nach einem festen Zeitplan). Die Uhrzeiten sind in einem Erfassungsbogen zu dokumentieren.
- der Harnblase. Die Blasenentleerungszeiten sind im Abstand zur Einnahme von Flüssigkeit je nach Gewohnheit des Patienten einzupendeln, anfänglich mindestens zweistündlich. Angestrebt wird eine viermalige Blasenentleerung pro Tag.
- des Enddarms. Die Darmentleerungszeiten sind je noch Gewohnheit des Patienten einzupendeln.
Bemerkungsiehe Stomabehandlung (Nr. 24, Behandlungspflege)
siehe Einlauf, Kilstier, Digitale Enddarmausräumung (Nr. 9, Behandlungspflege)
Das Abklemmen des Dauerkatheterschlauchs zur Steigerung der Blasenkapazität ist Bestandteil der Leistung.
siehe Trachealkanüle, Wechsel und Pflege der (Nr. 25, Behandlungspflege)
siehe PEG, Versorgung bei (Nr. 22, Behandlungspflege)
siehe Katheter, Versorgung eines auprapubischen (Nr. 17, Behandlungspflege)
siehe Einlauf, Kilstier, Digitale Enddarmausräumung (Nr. 9, Behandlungspflege)
Das Abklemmen des Dauerkatheterschlauchs zur Steigerung der Blasenkapazität ist Bestandteil der Leistung.
siehe Trachealkanüle, Wechsel und Pflege der (Nr. 25, Behandlungspflege)
siehe PEG, Versorgung bei (Nr. 22, Behandlungspflege)
siehe Katheter, Versorgung eines auprapubischen (Nr. 17, Behandlungspflege)
Gegebenenfalls einschließlich
pflegerische Prophylaxen (pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontraktur, Obstipaplion, Parotitis, Pneumonie, Soor, Thrombose, Hornhautaustrocknung, Intertrigo). Dekubitusprophylaxe wenn Hautdefekt noch nicht besteht (z.B. wirksame Druckentlastung, Hautpflege, ausreichende Flüssigkeitszufuhr), Lagern (Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, Bauchlagerung, Beintieflagerung, Beinhochlagerung oder Seitenlagerung (30, 90, 135 Grad), ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfsmitteln), Mobilität, Hilfe zur Verbesserung der (im Rahmen der aktivierenden Pflege z. B.: Aufstehen aus liegender oder sitzender Position in Form von Aufrichten bis zum Stand, Gehen und Stehen, Treppensteigen, Transfer/Umsetzen, Hinsetzen und Hinlegen, Betten eines immobilen Patienten, Lagern, Allgemeine Bewegungsübungen).
pflegerische Prophylaxen (pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontraktur, Obstipaplion, Parotitis, Pneumonie, Soor, Thrombose, Hornhautaustrocknung, Intertrigo). Dekubitusprophylaxe wenn Hautdefekt noch nicht besteht (z.B. wirksame Druckentlastung, Hautpflege, ausreichende Flüssigkeitszufuhr), Lagern (Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, Bauchlagerung, Beintieflagerung, Beinhochlagerung oder Seitenlagerung (30, 90, 135 Grad), ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfsmitteln), Mobilität, Hilfe zur Verbesserung der (im Rahmen der aktivierenden Pflege z. B.: Aufstehen aus liegender oder sitzender Position in Form von Aufrichten bis zum Stand, Gehen und Stehen, Treppensteigen, Transfer/Umsetzen, Hinsetzen und Hinlegen, Betten eines immobilen Patienten, Lagern, Allgemeine Bewegungsübungen).
BemerkungIst aus medizinischer Sicht eine besondere Lagerungsform erforderlich, ist dies auf der Verordnung einer anderen Leistung anzugeben.
- Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, Hilfe bei
- Sondennahrung, Verabreichen von, über Magensonde, Katheter-Jejunostomie (z.B. Witzel-Fistel), perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) mittels Spritze, Schwerkraft oder Pumpe, Überprüfung der Lage der Sonde, Spülen der Sonde nach Applikation, ggf. Reinigung des verwendeten Mehrfachsystems.
Bemerkungsiehe PEG, Versorgung bei (Nr. 22, Behandlungspflege)
siehe Medikamentengabe (Nr. 21, Behandlungspflege)
siehe Medikamentengabe (Nr. 21, Behandlungspflege)
Gegebenenfalls einschließlich
pflegerische Prophylaxen (pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontraktur, Obstipation, Parotitis, Pneumonie, Soor, Thrombose, Homhautaustrocknung, intertrIgo),Dekubitusprophylaxe wann Hautdefekt noch nicht besteht (z.B. wirksame Druckentlastung, Hautpflege, ausreichende Flüssigkeitszufuhr),Lagern (Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, Bauchlagerung, Beintieflagerung, Beinhochlagerung oder Seitenlagerung (30, 90, 135 Grad), ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfsmitteln),Mobilität, Hilfe zur Verbesserung der (im Rahmen der aktivierenden Pflege z. B.: Aufstehen aus liegender oder sitzender Position in Form von Aufrichten bis zum Stand, Gehen und Stehen, Treppensteigen, Transfer / Umsetzen, Hinsetzen und Hinlegen, Betten eines immobilen Patienten, Lagern, allgemeine Bewegungsübungen).
pflegerische Prophylaxen (pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontraktur, Obstipation, Parotitis, Pneumonie, Soor, Thrombose, Homhautaustrocknung, intertrIgo),Dekubitusprophylaxe wann Hautdefekt noch nicht besteht (z.B. wirksame Druckentlastung, Hautpflege, ausreichende Flüssigkeitszufuhr),Lagern (Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, Bauchlagerung, Beintieflagerung, Beinhochlagerung oder Seitenlagerung (30, 90, 135 Grad), ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfsmitteln),Mobilität, Hilfe zur Verbesserung der (im Rahmen der aktivierenden Pflege z. B.: Aufstehen aus liegender oder sitzender Position in Form von Aufrichten bis zum Stand, Gehen und Stehen, Treppensteigen, Transfer / Umsetzen, Hinsetzen und Hinlegen, Betten eines immobilen Patienten, Lagern, allgemeine Bewegungsübungen).
BemerkungIst aus medizinischer Sicht eine besondere Lagerungsform erforderlich, ist dies auf der Verordnung einer anderen Leistung anzugeben.
- Duschen, Baden, Waschen (auch von Augen, Ohren, Nase), Mund-, Zahn-, Lippen- und Hautpflege, Rasur, Haar- und Nagelpflege,
BemerkungKosmetische Maßnahmen im Sinne der Schönheitspflege sind keine Maßnahmen der häuslichen Krankenpflege.
Die Hornhautpflege mit künstlicher Tränenflüssigkeit, z.B. bei fehlendem Lidschluß soweit keine Augenerkrankung vorliegt, ist eine prophylaktische Maßnahme.
Gabe von Augentropfen/-salben siehe Medikamentengabe (Nr. 21). Die Augenspülung ist eine ärztliche Leistung.
Die Hornhautpflege mit künstlicher Tränenflüssigkeit, z.B. bei fehlendem Lidschluß soweit keine Augenerkrankung vorliegt, ist eine prophylaktische Maßnahme.
Gabe von Augentropfen/-salben siehe Medikamentengabe (Nr. 21). Die Augenspülung ist eine ärztliche Leistung.
- ggf. Pflege einer Augenprothese,
- ggf. Mundpflege als Prophylaxe bei abwehrgeschwächten und/oder im Allgemeinzustand stark reduzierten Patienten,
- An- und/oder Auskleiden (Vorbereiten individueller Kleidung, Hilfe beim An- und Ausziehen der Kleidung, von Stützstrümpfen von Antithrombosestrümpfen, von konfektionierten / teilkonfektionierten / maßgefertigten Bandagen, von Kompressionsstrümpfen der Kompressionsklasse I, das An- und Ablegen von Prothesen, von Orthesen, von Stützkorsetts, von Bruchbändern etc.).
Gegebenenfalls einschließlich
pflegerische Prophylaxen (pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontraktur, Obstipation, Parotitis, Pneumonie, Soor, Thrombose, Hornhautaustrocknung, Intertrigo), Dekubitusprophylaxe wenn Hautdefekt noch nicht besteht (z.B. wirksame Druckentlastung, Hautpflege, ausreichende Flüssigkeitszufuhr), Lagern (Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, Bauchlagerung Beintieflagerung, Beinhochlagerung oder Seitenlagerung (30, 90, 135 Grad), ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfsmitteln), Mobilität, Hilfe zur Verbesserung der (Im Rahmen der aktivierenden Pflege z. B.: Aufstehen aus liegender oder sitzender Position In Form von Aufrichten bis zum Stand, Gehen und Stehen, Treppensteigen Transfer / Umsetzen, Hinsetzen und Hinlegen, Betten eines immobilen Patienten, Lagern, Allgemeine Bewegungsübungen).
pflegerische Prophylaxen (pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von Kontraktur, Obstipation, Parotitis, Pneumonie, Soor, Thrombose, Hornhautaustrocknung, Intertrigo), Dekubitusprophylaxe wenn Hautdefekt noch nicht besteht (z.B. wirksame Druckentlastung, Hautpflege, ausreichende Flüssigkeitszufuhr), Lagern (Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, Bauchlagerung Beintieflagerung, Beinhochlagerung oder Seitenlagerung (30, 90, 135 Grad), ggf. unter Verwendung von Lagerungshilfsmitteln), Mobilität, Hilfe zur Verbesserung der (Im Rahmen der aktivierenden Pflege z. B.: Aufstehen aus liegender oder sitzender Position In Form von Aufrichten bis zum Stand, Gehen und Stehen, Treppensteigen Transfer / Umsetzen, Hinsetzen und Hinlegen, Betten eines immobilen Patienten, Lagern, Allgemeine Bewegungsübungen).
BemerkungIst aus medizinische Sicht eine besondere Lagerungsform erforderlich, ist dies auf der Verordnung einer anderen Leistung anzugeben.
Besorgung (auch von Arzneimitteln). Bettwäsche wechseln, Einkaufen, Heizen, Geschirr spülen, Müllentsorgung, Mahlzeitenzubereitung (auch Diät), Wäschepflege, Reinigung der Wohnung ( Unterhalts- ggf. Grundreinigung).
(Quelle: Verzeichnis verordnungsfähiger Maßnahmen der häuslichen Krankenpflege: Anlage der Richtlinie nach §92 Abs. 1 Satz 2 Nr.6 SGB V und Abs. 7 SGB V).
